Junge Stimmen für die Zukunft: Unsere Nachwuchspolitiker:innen kandidieren für den Solothurner Kantonsrat

Am 9. März 2025 wählt Solothurn einen neuen Kantonsrat – und junge engagierte Stimmen mischen kräftig mit. Sie bringen frischen Wind in die Politik, setzen sich für die Anliegen der jungen Generation ein und wollen Solothurn aktiv mitgestalten.
Wir stellen in diesem Artikel Schülerinnen und Schüler der KSSO vor, die an den Wahlen kandidieren. Mit Jan Kaltenbach und Hannah-Martha Steiner treten motivierte Jungpolitiker:innen an, um die Zukunft der Region mit neuen Ideen zu prägen. Ihr gemeinsames Ziel: Die Anliegen der jungen Generation stärker in den politischen Diskurs einbringen und Solothurn fit für die Zukunft machen.
Hannah-Martha Steiner:

Hannah-Martha Steiner kandidiert für Die Mitte. Ihr Antrieb? Junge Erwachsene sollen aktiv an politischen Entscheidungen teilhaben. „Ich finde es spannend, mit anderen über verschiedene Themen zu diskutieren und aktiv etwas zu bewegen“, sagt sie.
Ihr besonderes Augenmerk gilt der Verbesserung des Bildungssystems und der Stärkung des Gesundheitssystems. Ein weiteres Anliegen von Hannah Steiner ist die Förderung ethischer Werte, die in der heutigen Zeit von grosser Bedeutung sind.
Sie plädiert dafür, politische Bildung in Schulen zu stärken. Kritisches Denken und die Fähigkeit, Dinge zu hinterfragen, müssten stärker gefördert werden. Gegen die Maturagebühren setzt sie sich ein, da sie der Ansicht ist, dass allen Jugendlichen eine bestmögliche Bildung unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Eltern ermöglicht werden sollte.
Wie Kaltenbach unterstützt auch Steiner Edgar Kupper. „Er setzt sich für Wirtschaft, Schul- und Berufsbildung ein. Als Landwirt sind ihm Natur und Umwelt ebenfalls wichtig. Dazu ist er sehr sympathisch und bodenständig. “, begründet sie ihre Wahl.
Jan Kaltenbach:
Der erst 18-jährige Jan Kaltenbach (Die Junge Mitte) stellt sich zur Wahl. Sein Hauptanliegen: Junge Menschen stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubinden. „Ich finde die jüngeren Generationen sind viel zu schlecht einbezogen in das politische Geschehen“.
Seine Schwerpunkte sind eine starke Wirtschaft in Kombination mit einem funktionierenden Sozialstaat und aktiver Klimaschutz. Auch das Bildungssystem will er reformieren. Kaltenbach spricht sich für kürzere Anwesenheitszeiten in der Schule aus, damit Schülerinnen und Schüler mehr Eigenverantwortung für ihre Lernzeit übernehmen können, ein Konzept, das er aus Deutschland inspiriert sieht.
Um Jugendliche politisch aktiver zu machen, fordert er zudem mehr politische Bildung in der Schule. „Die Politik, die heute betrieben wird, ist oft auf ältere Generationen zugeschnitten und betrifft uns junge Menschen nicht direkt. Das muss sich ändern“, so Kaltenbach.
Neben seinem politischen Engagement muss der junge Kandidat auch Schule und Privatleben unter einen Hut bringen. „Es ist stressig, aber das geht schon“, sagt er optimistisch. Bei den Regierungsratswahlen unterstützt er Edgar Kupper, den er nicht nur als Parteikollegen schätzt, sondern auch wegen seiner Erfahrung.
